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Seit 1900 sehen wir genau hin

Optiker Carl Müller · Frankfurt · in vierter Generation

Ein guter Optiker verkauft keine Brillen. Er sorgt dafür, dass Sie wieder sehen — den Blick Ihres Gegenübers, die Zeitung am Morgen, das Straßenschild in der Dämmerung. Dafür stehen wir in Frankfurt seit 1900, inzwischen in vierter Generation, mit eigener Werkstatt unter unserem Dach.

Vier Generationen, eine Handschrift


Angefangen hat alles mit Carl Müller. 1900 eröffnete er sein erstes Geschäft — damals noch in Mainz. Er war ein Augenoptiker, dem sein Handwerk nie genug war: 1906 wurde er als königlich-kaiserlicher Hoflieferant mit der Goldmedaille ausgezeichnet, er gründete die Mainzer Fachschule für Augenoptik und leitete sie, und er baute sein Unternehmen bis nach London, Monte Carlo und St. Petersburg aus.

Zwei Weltkriege haben davon vieles wieder genommen. Was blieb, war ein kleines Geschäft in der Frankfurter Innenstadt — und die Familie, die es weitertrug. Carls Tochter Christine übernahm es 1925 mit ihrem Mann Albert Kupferschmidt. Ihr Sohn Gerhard führte den Betrieb ab 1969 als Augenoptikermeister weiter und baute ihn wieder auf. Heute führt seine Tochter Daniela Kupferschmidt das Haus, unterstützt von ihrer Schwester Patricia — beide Augenoptikermeisterinnen, beide mit derselben Überzeugung wie ihr Urgroßvater: dass gutes Sehen Zeit, Können und ehrliche Beratung braucht.

Historisches Porträt von Carl Müller, dem Gründer von Optiker Carl Müller

Die vierte Generation


Daniela Kupferschmidt, Geschäftsführerin von Optiker Carl Müller

Daniela Kupferschmidt — Augenoptikermeisterin und Geschäftsführerin

„Für mich bedeutet Tradition, Bewährtes mit neuen Ideen zu verbinden und unseren Anspruch jeden Tag mit Leben zu füllen: Menschen persönlich, vertrauensvoll und mit höchster fachlicher Kompetenz zu begleiten.“

Patricia Kupferschmidt, Augenoptikermeisterin bei Optiker Carl Müller

Patricia Kupferschmidt — Augenoptikermeisterin

„Wir verkaufen nicht einfach nur Brillen. Wir nehmen uns Zeit für Menschen und finden Lösungen, die wirklich zu ihnen und ihrem Sehen passen.“

Augenoptikerin bearbeitet eine Fassung in der eigenen Werkstatt von Optiker Carl Müller

Unsere eigene Werkstatt


Die meisten Brillen werden heute irgendwo gefertigt und irgendwohin geschickt, sobald etwas zu tun ist. Bei uns nicht. Wir haben eine eigene Werkstatt im Haus, mit eigenen Meistern ihres Handwerks — und dort passiert echte Handarbeit. Wir schleifen und fassen Ihre Gläser selbst ein. Und wir reparieren und arbeiten Brillen von Hand auf, die anderswo längst als Einschicksache gelten würden.

Das ist heute eine Seltenheit geworden. Für Sie bedeutet es kürzere Wege, ehrliche Reparatur statt Wegwerfen — und eine Brille, die jemand in die Hand nimmt, der sein Handwerk versteht.

Beratung, die den Namen verdient


Bei uns arbeiten Augenoptiker, Augenoptikermeister, Optometristen und Kontaktlinsenspezialisten unter einem Dach. Das klingt nach Aufzählung, bedeutet aber etwas Einfaches: Wer zu uns kommt, wird nicht abgefertigt. Wir nehmen uns Zeit, hören zu, messen genau — in unseren eigenen Refraktionsräumen — und empfehlen das, was zu Ihren Augen und Ihrem Leben passt. Auch dann, wenn das einmal die günstigere Lösung ist.

Ein neues Kapitel


Rund achtzig Jahre lang war der Steinweg unsere Adresse, davor die Biebergasse. Zum 1. Dezember 2026 schlagen wir bewusst das nächste Kapitel auf und ziehen um die Ecke, in ein neues Zuhause: An der Hauptwache 3.

Ein Geschäft überlebt nicht wegen seiner Mauern, sondern wegen der Menschen darin und dessen, was sie können. Genau das nehmen wir mit — unsere Werkstatt, unser Team und über 125 Jahre Erfahrung im genauen Hinsehen. Sie finden uns weiterhin im Herzen Frankfurts, nur ein paar Schritte weiter, in Räumen, die zu dem passen, was wir tun.

Kommen Sie vorbei

Am besten lernt man uns kennen, indem man durch die Tür kommt. Wir nehmen uns Zeit für Sie.